Customer Acquisition Cost: Die volle Wahrheit
Die CAC zeigen Ihnen, was ein Neukunde wirklich kostet – und ob sich Ihr Marketing lohnt.
Die Customer Acquisition Cost (CAC) sind eine der ehrlichsten Kennzahlen im E-Commerce. Sie zwingen Sie, alle Kosten der Kundenakquise zu betrachten – nicht nur das Werbebudget, sondern auch Personalkosten, Tools und Agenturgebühren.
Die vollständige CAC-Berechnung
Viele Unternehmen unterschätzen ihre CAC, weil sie nur die direkten Werbekosten betrachten. Für eine realistische Berechnung müssen Sie alle akquisitionsrelevanten Kosten einbeziehen:
- Werbebudget: Google Ads, Meta Ads, TikTok, Display, etc.
- Content-Produktion: Texte, Bilder, Videos für Marketing
- Marketing-Team: Anteilige Personalkosten
- Tools & Software: CRM, Tracking, Analytics, etc.
- Agenturkosten: Wenn Sie externe Dienstleister nutzen
Berechnen Sie CAC getrennt für Paid und Organic. Organic CAC (SEO, Content) ist oft niedriger, braucht aber länger zum Aufbau.
CAC nach Kanal analysieren
Der durchschnittliche CAC über alle Kanäle ist nur der Anfang. Die echten Insights kommen aus der kanalspezifischen Analyse:
- 1 Paid Search: Oft höherer CAC, aber hohe Kaufintention
- 2 Social Ads: Niedrigerer CAC möglich, aber oft mehr Touchpoints nötig
- 3 SEO/Organic: Niedrigster CAC langfristig, aber hohe Anfangsinvestitionen
- 4 Referral: Häufig der niedrigste CAC bei höchster Qualität
CAC-Entwicklung über Zeit
In wachsenden Märkten steigen die CAC tendenziell, weil mehr Wettbewerber um die gleichen Kunden bieten. Gleichzeitig können erfolgreiche Brands ihre CAC durch Markenbekanntheit und Word-of-Mouth senken. Beobachten Sie die Entwicklung Ihrer CAC monatlich.
Wichtig: Vergleichen Sie CAC immer mit dem Customer Lifetime Value. Hohe CAC können sich lohnen, wenn der CLV entsprechend hoch ist. Die Kennzahl allein sagt wenig aus – erst das Verhältnis CLV:CAC zeigt die Gesundheit Ihres Geschäftsmodells.