CPC verstehen und gezielt optimieren
Der Cost per Click bestimmt, wie effizient Sie Traffic einkaufen – aber nicht jeder Klick ist gleich wertvoll.
Der Cost per Click (CPC) ist eine der grundlegendsten Kennzahlen im Performance Marketing. Er zeigt, wie viel Sie im Durchschnitt für einen Klick auf Ihre Anzeige bezahlen. Bei Google Ads, Meta Ads und anderen Plattformen ist der CPC entscheidend für die Budgetplanung und Kampagneneffizienz.
CPC vs. CPM: Wann welches Modell?
Während Sie beim CPC-Modell nur für tatsächliche Klicks zahlen, bezahlen Sie beim CPM-Modell für Impressionen. CPC eignet sich für Performance-Kampagnen mit klaren Conversion-Zielen, CPM eher für Awareness-Kampagnen.
Berechnen Sie Ihren maximalen CPC: Wenn Ihre Conversion Rate 2% beträgt und ein Kunde 50 Euro wert ist, können Sie maximal 1 Euro pro Klick ausgeben (50 Euro x 2% = 1 Euro).
Faktoren, die den CPC beeinflussen
Der CPC wird von verschiedenen Faktoren bestimmt:
- 1 Wettbewerb: Je mehr Werbetreibende auf dieselben Keywords bieten, desto höher der CPC.
- 2 Quality Score: Google belohnt relevante Anzeigen mit niedrigeren CPCs.
- 3 Anzeigenrelevanz: Gut passende Anzeigen erhalten günstigere Klickpreise.
- 4 Branche: Finanz- und Versicherungsbranche haben traditionell hohe CPCs.
CPC-Optimierung in der Praxis
Ein niedriger CPC ist nicht immer das Ziel. Qualität vor Quantität: Lieber weniger Klicks zu höherem Preis, wenn diese besser konvertieren. Analysieren Sie immer CPC im Zusammenhang mit Ihrer Conversion Rate.
Besonders wichtig: Der CPC variiert stark nach Gerät (Mobile vs. Desktop), Tageszeit und Standort. Nutzen Sie Bid Adjustments, um in profitablen Segmenten mehr zu bieten und in unrentablen weniger.
CPC im Kontext anderer KPIs
Der CPC ist nur ein Teil der Gleichung. Kombinieren Sie ihn mit CTR (wie attraktiv sind Ihre Anzeigen?), Conversion Rate (wie gut konvertiert der Traffic?) und ROAS (wie rentabel sind die Kampagnen insgesamt?) für ein vollständiges Bild.