CPM verstehen und Reichweite effizient kaufen
Der Cost per Mille ist der Standard für Awareness-Kampagnen – aber Reichweite allein macht noch keine erfolgreiche Werbung.
Der Cost per Mille (CPM) – auch Tausender-Kontakt-Preis (TKP) genannt – ist die Standardwährung für Display-Werbung und Awareness-Kampagnen. Das 'Mille' steht für 1.000 (lateinisch), Sie zahlen also pro 1.000 Einblendungen Ihrer Anzeige.
CPM vs. CPC: Die richtige Wahl treffen
Beim CPM-Modell zahlen Sie für Impressionen unabhängig davon, ob Nutzer klicken. Beim CPC-Modell zahlen Sie nur für Klicks. CPM eignet sich für Branding und Bekanntheit, CPC für Performance und direkte Conversions.
Berechnen Sie den effektiven CPM (eCPM) aus CPC-Kampagnen: eCPM = CPC x CTR x 1.000. So können Sie beide Modelle vergleichen.
Faktoren, die den CPM beeinflussen
Der CPM variiert stark je nach Plattform und Kontext:
- 1 Plattform: LinkedIn ist teurer als Meta, Meta teurer als Display-Netzwerke.
- 2 Zielgruppe: Enge, wertvolle Zielgruppen haben höheren CPM.
- 3 Format: Video-CPMs sind höher als statische Banner.
- 4 Saisonalität: Q4 (Black Friday, Weihnachten) hat die höchsten CPMs.
Viewability: Die versteckte CPM-Komponente
Nicht jede Impression ist gleich wertvoll. Viewability misst, ob Ihre Anzeige tatsächlich im sichtbaren Bereich war. Ein niedriger CPM mit 30% Viewability ist teurer als ein höherer CPM mit 80% Viewability, wenn man den viewable CPM (vCPM) berechnet.
Achten Sie besonders bei Programmatic Advertising auf Viewability-Metriken. Viele günstige Impressionen stammen aus schlecht sichtbaren Platzierungen oder werden durch Bots generiert.
CPM im Marketing-Mix
CPM-basierte Kampagnen sind ideal für den oberen Funnel: Markenbekanntheit aufbauen, neue Zielgruppen erreichen, Produkte einführen. Kombinieren Sie sie mit CPC-basierten Performance-Kampagnen für den unteren Funnel und messen Sie den Gesamterfolg am ROAS oder MER.