Marketing-Kennzahl

Cost per Mille (CPM)

Der CPM zeigt die Kosten pro 1.000 Impressionen Ihrer Werbeanzeige – die zentrale Kennzahl für Reichweiten- und Awareness-Kampagnen.

Formel
CPM = (Werbeausgaben / Impressionen) x 1.000

CPM berechnen

Geben Sie Ihre Werte ein, um Ihren Cost per Mille zu berechnen.

Cost per Mille (CPM)berechnen
CPM = (Werbeausgaben / Impressionen) × 1.000
Ergebnis:

Ein CPM von 5 Euro bedeutet: Sie zahlen 5 Euro, um Ihre Anzeige 1.000 Menschen zu zeigen. Der CPM ist besonders relevant für Branding und Awareness-Kampagnen.

Gutes Zeichen

Ein niedriger CPM bei relevanter Zielgruppe zeigt effiziente Reichweite. Besonders wertvoll bei hoher Viewability und Aufmerksamkeit.

Warnsignal

Ein hoher CPM ohne entsprechende Markeneffekte deutet auf ineffiziente Platzierungen oder zu enge Zielgruppen hin.

CPM sagt nichts über Engagement aus – kombinieren Sie ihn mit CTR und View-Through-Conversions für ein vollständiges Bild.

Branche Richtwert
Social Media (Meta) 3–8 Euro
Display Advertising 1–5 Euro
YouTube/Video 5–15 Euro
LinkedIn 8–25 Euro
Programmatic Premium 10–30 Euro
  • Wählen Sie CPM-Gebote für Brand-Awareness-Kampagnen
  • Achten Sie auf Viewability-Metriken neben dem reinen CPM
  • Testen Sie verschiedene Platzierungen auf CPM-Effizienz
  • Nutzen Sie Frequency Capping, um Übersättigung zu vermeiden
  • CPM-Optimierung ohne Berücksichtigung der Zielgruppenqualität
  • Alle Platzierungen gleichbehandeln trotz unterschiedlicher Wirkung
  • Viewability und Ad Fraud nicht monitoren

CPM verstehen und Reichweite effizient kaufen

Der Cost per Mille (CPM) – auch Tausender-Kontakt-Preis (TKP) genannt – ist die Standardwährung für Display-Werbung und Awareness-Kampagnen. Das 'Mille' steht für 1.000 (lateinisch), Sie zahlen also pro 1.000 Einblendungen Ihrer Anzeige.

CPM vs. CPC: Die richtige Wahl treffen

Beim CPM-Modell zahlen Sie für Impressionen unabhängig davon, ob Nutzer klicken. Beim CPC-Modell zahlen Sie nur für Klicks. CPM eignet sich für Branding und Bekanntheit, CPC für Performance und direkte Conversions.

Berechnen Sie den effektiven CPM (eCPM) aus CPC-Kampagnen: eCPM = CPC x CTR x 1.000. So können Sie beide Modelle vergleichen.

Faktoren, die den CPM beeinflussen

Der CPM variiert stark je nach Plattform und Kontext:

  1. 1 Plattform: LinkedIn ist teurer als Meta, Meta teurer als Display-Netzwerke.
  2. 2 Zielgruppe: Enge, wertvolle Zielgruppen haben höheren CPM.
  3. 3 Format: Video-CPMs sind höher als statische Banner.
  4. 4 Saisonalität: Q4 (Black Friday, Weihnachten) hat die höchsten CPMs.

Viewability: Die versteckte CPM-Komponente

Nicht jede Impression ist gleich wertvoll. Viewability misst, ob Ihre Anzeige tatsächlich im sichtbaren Bereich war. Ein niedriger CPM mit 30% Viewability ist teurer als ein höherer CPM mit 80% Viewability, wenn man den viewable CPM (vCPM) berechnet.

Achten Sie besonders bei Programmatic Advertising auf Viewability-Metriken. Viele günstige Impressionen stammen aus schlecht sichtbaren Platzierungen oder werden durch Bots generiert.

CPM im Marketing-Mix

CPM-basierte Kampagnen sind ideal für den oberen Funnel: Markenbekanntheit aufbauen, neue Zielgruppen erreichen, Produkte einführen. Kombinieren Sie sie mit CPC-basierten Performance-Kampagnen für den unteren Funnel und messen Sie den Gesamterfolg am ROAS oder MER.

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Gemeinsam entwickeln wir eine Awareness-Strategie mit optimalem CPM und maximaler Wirkung.

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