Warum der RPV Ihre wichtigste Metrik ist
Der Revenue per Visitor vereint Conversion Rate und AOV in einer einzigen, aussagekräftigen Kennzahl.
Der Revenue per Visitor (RPV) – auf Deutsch Umsatz pro Besucher – ist eine der mächtigsten Kennzahlen im E-Commerce. Er beantwortet die zentrale Frage: Wie viel ist ein Besucher meines Shops im Durchschnitt wert?
Die mathematische Eleganz des RPV
Der RPV lässt sich auch als Produkt von Conversion Rate und AOV darstellen:
RPV = Conversion Rate × AOV
Bei 2% Conversion Rate und 100€ AOV ergibt sich ein RPV von 2€. Steigern Sie beide Werte um 10%, wächst der RPV um 21% (1,1 × 1,1 = 1,21).
RPV als Entscheidungsgrundlage
Der RPV macht verschiedene Marketingkanäle direkt vergleichbar – unabhängig von ihrem Traffic-Volumen. Ein Beispiel:
- 1 Google Ads: 10.000 Besucher mit 2€ RPV = 20.000€ Umsatz
- 2 Instagram: 5.000 Besucher mit 5€ RPV = 25.000€ Umsatz
- 3 Erkenntnis: Instagram liefert trotz weniger Traffic mehr Umsatz pro Besucher
Kombinieren Sie den RPV mit den Cost per Click (CPC) oder Cost per Visitor, um die tatsächliche Profitabilität jedes Kanals zu berechnen.
RPV optimieren: Zwei Hebel
Da RPV = Conversion Rate × AOV, haben Sie zwei Ansatzpunkte:
- 1 Conversion Rate steigern: Bessere Produktseiten, optimierter Checkout, Vertrauenssignale, schnellere Ladezeiten.
- 2 AOV erhöhen: Cross-Selling, Bundle-Angebote, Mindestbestellwert für kostenlosen Versand, Upselling.
Analysieren Sie Ihren RPV regelmäßig nach Kanälen, Geräten und Kundengruppen. Die Unterschiede können erheblich sein und Optimierungspotenziale aufzeigen.